Mundschutz Ratgeber

Der Begriff „Mundschutz“ wird in Zeiten von Corona immer wieder verwendet, wenngleich eigentlich von Einkaufsmasken oder auch Alltagsmasken oder auch Behelfsmasken die Rede sein müsste. Der Grund liegt darin, dass Mundschutz im Sinne der Definition ein rein medizinischer Terminus ist und genau genommen als Mund-Nasen-Schutz (MNS) nur in Krankenhäusern oder anderen Gesundheitseinrichtungen zum Einsatz gelangt. In diesem Ratgeber erfahren Sie welche Unterschiede es zwischen den medizinischen Masken und den so genannten Alltagsmasken gibt und wir erklären welche Art von „Mundschutz“ im Alltag wichtig ist, wie Masken richtig getragen werden und welche Vorteile in der Maskenpflicht liegen.

Warum lesen Sie immer wieder, dass ein „Mundschutz gegen Viren“ für die breite Bevölkerung sinnvoll ist? Die Erklärung ist einfach, denn es wird schlichtweg das umgangssprachliche Wort genutzt, was auch in Zeitungen oder Nachrichtenportalen der Fall ist. Wenn auch wir in unserem Ratgeber von Mundschutz sprechen, dann sind damit ausdrücklich nicht „medizinische Masken“ gemeint, sondern deren Pendants für den Einsatz im Haushalt. In fast allen Bundesländern existiert seit Ende April eine entsprechende Pflicht zum Tragen in Geschäften oder auch den öffentlichen Verkehrsmitteln, sodass man früher oder später zwingend einen Mundschutz benötigt, wenn man die eigenen vier Wände verlassen möchte. Dies gilt meistens auch für Kinder, jedoch nicht für Kinder unter sechs.

Welchen Mundschutz kaufen?

Verschiedene Maskentypen und ihre Unterschiede erklärt

Wer sich für Mundschutz im erweiterten Sinne interessiert oder in einer medizinischen Einrichtung tätig ist, benötigt möglicherweise mehr als Alltags- bzw. Communitymasken. Diese Behelfsmasken reichen zwar für den Alltag aus, trotzen jedoch nicht den Risiken, die im täglichen Einsatz in einer Klinik oder einer Pflegeeinrichtung auftreten. Maßgebend sind hier die geltenden Bestimmungen entsprechend eigener DIN/ISO-Normen und die genaue Klassifizierung. Bei einer Alltags- oder Communitymasken existieren keinerlei Vorgaben, d.h. diese müssen einfach nur überzeugen und Mund und Nase bedecken, wobei natürlich auch in diesem Bereich qualitative und funktionale Unterschiede existieren.

Was sind OP-Masken?

Eine „echte“ Maske bzw. ein zertifizierter Mundschutz ist die OP-Maske 3-lagig. Diese wird auch chirurgische Maske genannt und gilt als Medizinprodukt der Risikoklasse 1. Dreilagig bedeutet, dass das Filtermaterial in drei Lagen übereinander liegt. Die Herstellung ist nach DIN EN 14683:2019-6 geregelt und wird in Kürze auch von unserem Unternehmen übernommen. Zu unterscheiden ist zwischen zwei Typen, wobei die bakterielle Filterleistung in einem Fall bei 95 Prozent, im anderen Fall sogar bei 98 Prozent liegen muss. Ebenfalls unterscheiden sich die einzelnen Formen von echtem OP-Mundschutz hinsichtlich ihres Atemwiderstandes. Wenn es sich um Schutzmasken mit Flüssigkeitsresistenz handelt, ist zudem ein konkreter maximaler Spritzdruck zu berücksichtigen. Eingesetzt wird ein entsprechender medizinischer Mundschutz sowohl bei einer OP als auch in Reinräumen. Im Alltagsgebrauch wird auch von MNS also Mund-Nasen-Schutz gesprochen. Diese medizinischen Einwegprodukte sind auch im Handel erhältlich und werden mitunter an Privatpersonen verkauft. 

Was sind FFP-Masken?

Wer Mundschutz mit maximalem Schutz verbinden möchte, entscheidet sich für FFP-Masken. Die Rede ist von Atemschutzmasken, die in den Schutzklassen FFP1, FFP2 und FFP3 zu haben sind. Des Weiteren taucht im Handel immer wieder Mundschutz mit der Einstufung KN95 bzw. N95 auf. Gemeint sind hier die chinesischen und US-amerikanischen Normen, die im Großen und Ganzen den Vorgaben einer FFP2 entsprechen.

Die Abkürzung FFP stammt aus dem Englischen und steht für „filtering face piece“. Gemeint ist somit eine Staubmaske bzw. eine Feinstaubmaske mit Atemschutzfilter. Der Schutz besteht sowohl gegen das Einatmen von Partikeln als auch von Aerosolen, die auf Wasser- oder Ölbasis existieren. Lediglich Gase und Dämpfe können auch durch FFP1, FFP2 oder FFP3 nicht herausgefiltert werden. Auch eine FFP-Maske ist eine Einwegmaske. Die Dauer ist auf eine Arbeitsschicht bzw. maximal acht Stunden am Stück beschränkt. Wer sich für ein wiederverwendbares Produkt entscheidet, muss zumindest den darin eingesetzten Partikelfilter fristgerecht auswechseln. Auch wird von Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) dazu geraten, nach dem zweistündigen Tragen mit Atemventil bzw. 75 Minuten mit einer Maske ohne Atemventil eine Pause von mindestens 30 Minuten einzulegen. Ein Mundschutz gemäß FFP kann sehr stark ermüden, da viel verbrauchte Luft und damit CO2 eingeatmet wird.

Zu unterscheiden sind die Schutzklassen sowohl in quantitativer Hinsicht also im Hinblick auf die Staubmenge als auch qualitativ. Die Leckage bei einem FFP1 Mundschutz liegt bei maximal 25 Prozent, FFP2 bietet maximal elf Prozent Durchlass, FFP3 sogar nur ein Maximum von fünf Prozent. Die FFP1 ist dann geeignet, wenn nicht-toxische und nicht fibrogene Stäube (wie Asbest, Quarz oder künstliche Mineralien) eingeatmet werden. Wer sich für FFP2 oder KN95 bzw. N95 entscheidet, erhält eine Schutzwirkung von mindestens 95 Prozent. Die Eignung ist auch dann gegeben, wenn es sich um gesundheitsschädliche Stäube, Nebel und Rauch handelt. Gegen Viren und Bakterien ist allerdings lediglich FFP3 gefeit, denn hier werden auch Aerosole in Tröpfchenform abgehalten. Auf manchen Masken finden sich auch Buchstabenkürzel wie das „R“, was „resusable“ bzw. wiederverwendbar meint.

In Deutschland gilt vor dem Hintergrund der Knappheit an Masken in Zeiten von Corona eine Sonderregelung, die eine Wiederverwendung nach Behandlung mit trockener Hitze maximal zwei Mal ermöglicht. Es steht jedoch zu erwarten, dass die Versorgung mit diesen medizinischen Gebrauchsartikeln zunehmend besser wird und mehr auf den Markt gelangt. Für „Otto Normalverbraucher“ sind FFP-Masken oder auch OP-Masken für den Alltagsgebrauch aufgrund der aktuellen Lieferengpässen im medizinischen Bereich nicht zu empfehlen.

Was sind Alltagsmasken?

Im Gegensatz zu einer medizinischen Maske bzw. einem echten Mundschutz bietet eine Alltagsmaske einen geringeren Schutz. Darauf weist auch der bekannte Virologe Christian Drosten hin, der die Masken als eine „Ergänzung der Maßnahmen und eine Erinnerung für alle an den Ernst der Lage“ bezeichnet. Seitens der Politik wurde das Tragen bereits zu einem frühen Zeitpunkt der Corona-Ausbreitung empfohlen und mittlerweile dürfte die Notwendigkeit allgemein verstanden worden sein.

Wohlgemerkt: mit einem Mundschutz für den Alltagsgebrauch schützt man weniger sich selbst als seine Umgebung. Anders formuliert, dienen die Masken dem Zweck, dass sich Viren oder Bakterien nicht in die Umwelt verbreiten, sondern – zumindest zu einem Teil – aufgefangen werden. Des Weiteren wird der Gesichtsbereich vor der Berührung mit eventuell kontaminierten Händen geschützt, was einen zusätzlichen Effekt bedeutet. Sofern Tröpfchen in makroskopischer Größe vorliegen und somit größer als 5μm sind, wird das Auftreffen auf die Mund- und Nasenschleimhaut zum größten Teil verhindert bzw. die Tröpfchen landen im Mundschutz und nicht in der Umgebung. Entsprechend sollten die Behelfsmasken nach dem Tragen sicher entsorgt werden, sofern es sich um Einwegprodukte handelt.

Eine Alltagsmaske oder Behelfsmaske ist kein medizinisches Produkt und will dies auch nicht sein. Es geht um eine Erleichterung des Alltags und die Vermeidung einer weiteren Verbreitung des Corona-Virus durch Ausatmen oder gar Husten. Der Vorteil eines Einwegprodukts liegt darin, dass diese beispielsweise im Einzelhandel eingesetzt werden können. In unserem Shop lassen sich Einweg- Behelfs- Mund- und Nasenmasken problemlos bis zu 10.000 Einheiten bestellen.  

Verfügbare Masken in unserem Online Shop

Einweg Behelfs- Mund- und Nasenmaske M1
Einweg Behelfs- Mund- und Nasenmaske M2
Einweg Behelfs- Mund- und Nasenmaske M3

*für Endverbraucher

Wer ein größeres Kontingent benötigt, kann uns gerne ansprechen.
Wir finden ganz sicher eine Lösung.

Die Anwendung ist einfach, die Farben lassen sich auswählen und die Materialqualität ist natürlich gemäß OEKO-TEX® STANDARD 100/ FSC® zertifiziert. Zusätzlich haben wir unsere Masken durch die PTS (Papiertechnische Stiftung) auf ein ausreichendes Rückhaltevermögen für Partikel und Flüssigkeitströpfchen prüfen lassen und haben außerdem das Qualitätssiegel „sehr gut“ von dermatest erhalten. Dadurch, dass die Produktion in Deutschland stattfindet, stärken Unternehmen gleichzeitig die einheimische Wirtschaft. Ob dies bei den vielen Produkten, die derzeit über Onlinehändler wie Amazon angeboten werden, immer der Fall ist, steht zu Bezweifeln. Durch das Kaufen von Einwegschutz „Made in Germany“ entsteht eine regelrechte Win-Win-Situation, bei der auch ein größerer Schutz der Bevölkerung bzw. der Kundinnen und Kunden, beispielsweise in einem Supermarkt oder einem Drogeriemarkt wie Rossmann oder DM, gewährleistet wird.

Wie wird eine Alltagsmaske richtig getragen?

Wer einen Mundschutz in Form einer Communitymaske richtig tragen möchte, braucht nicht viel zu beachten. Entscheidend ist dabei nur, dass die Mund- und Nasenpartie ausreichend bedeckt ist. Hinzu kommt, dass die Größe passen sollte, d.h. der Mundschutz darf nicht zu sehr einengen aber auch nicht zu locker sitzen, da er sonst vom Gesicht fallen könnte. Praktisch sind Produkte, die an den Ohren mit Schlitzen in Kiemenformen festgemacht werden, weil sich so eine individuelle Anpassung auf den Kopf erzielen lässt, was selbst bei Kindern funktioniert. Entscheidend ist zudem, dass eine Einwegmaske in der Tat nur einmal getragen wird – der Name ist hier aus gutem Grund Programm.

Welches Material ist für Alltagsmasken empfehlenswert?

Diejenigen, die eine Nähmaschine besitzen und selber Hand anlegen möchten, können auch aus Baumwolle einen brauchbaren Mundschutz herstellen. Der Nachteil besteht darin, dass diese regelmäßig bei mindestens 60°C gewaschen werden müssen und sich anderenfalls eher als regelrechte „Virenschleudern“ erweisen. Entsprechend bedarf es einer gewissen Disziplin und man muss bei den „Do-it-yourself-Masken“ den Überblick behalten.

Wer sich für Einweg- Mund- und Nasenmasken als improvisierten Mundschutz entscheidet, ist hingegen auf der sicheren Seite. Das hat auch damit zu tun, dass das Material eigens zu diesem Zweck gewählt wurde und in einem hydrophoben (also wasserabweisenden) Vlies besteht. Es fließt somit bereits in die Materialauswahl ein großes Know-how, das dem Zweck einer überzeugenden Funktionalität dient.

 

Existieren Zertifizierungen für Mundschutz?

Noch einmal zum Unterschied zwischen einem echten Mundschutz im Sinne des Wortes und einer Einweg Behelfsmaske. Ein Mund-Nasen-Schutz für den Einsatz im Krankenhaus ist ein Medizinprodukt und wird entsprechend getestet und zertifiziert. Da aufgrund der aktuellen Lieferengpässe und dem hohen Bedarf beim medizinischen Personal diese Masken dem Klinikpersonal vorbehalten bleiben sollten, empfehlen der Bevölkerung für den Gebrauch im Alltag Einweg Behelfs- Mund- und Nasenmasken zu kaufen. Medizinische Masken lassen sich bald auch bei uns bestellen, doch richten wir uns mit diesem Angebot zunächst ausdrücklich nicht an die Normalbevölkerung oder den Einzelhandel, sondern an medizinische Einrichtungen.

Zertifizierungen und Einstufungen nach Sicherheit existieren immer dann, wenn es um Medizinprodukte geht. Bei Behelfsmasken, die nur einen eingeschränkten Schutz bieten, ist dies allerdings ausdrücklich nicht vorgesehen. Nichtsdestotrotz haben wir unsere Produkte von dermatest und PTS prüfen lassen und garantieren Materialqualität gemäß OEKO-TEX® STANDARD 100/ FSC®.

Die Diskussion um das Tragen von Mundschutz

Ob man einen Mundschutz in Form von Einkaufsmasken tragen sollte oder nicht, ist dank der verpflichtenden gesetzlichen Regelung nicht mehr die Frage. Im Vorfeld gab es hierüber allerdings umfangreiche Diskussionen in einigen westlichen Ländern. Interessant ist dabei, dass der Mundschutz in Form von Alltagsmasken in den Gesellschaften Asiens bereits seit vielen Jahren zum Alltag gehört. Wer hier in der Vergangenheit auch nur eine Erkältung hatte, trug den improvisierten Mundschutz allein schon aus Rücksichtnahme und Höflichkeit gegenüber seinen Mitmenschen.

Hierzulande wurde zunächst richtigerweise auf die mangelnde Selbstschutzwirkung hingewiesen und die Befürchtung geäußert, dass man sich mit Mundschutz in falscher Sicherheit wiegt. Mittlerweile geht ein Großteil der medizinischen Experten jedoch davon aus, dass eine Behelfsmaske den Aspekt des „Social Distancings“ unterstreicht und sowohl die Geschwindigkeit des Atemstroms reduziert als auch den Auswurf an Speichel minimiert. In den USA wurde die entsprechende Empfehlung durch die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) bereits Mitte April 2020 gegeben und es existieren eine Fülle von Fachartikeln, die die Wirksamkeit unterstreichen.

Verfügbare Masken in unserem Online Shop

Einweg Behelfs- Mund- und Nasenmaske M1
Einweg Behelfs- Mund- und Nasenmaske M2
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