Atemschutzmaske Ratgeber

Die Rede ist von Mundschutz, Atemschutz oder gar einer Atemschutzmaske. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise geraten die Begriffe in der medialen Darstellung immer wieder durcheinander. Dabei müsste hinsichtlich der seit Ende April 2020 bestehenden Verpflichtung schlichtweg von Einweg- Behelfs- Mund- und Nasenmasken oder auch Alltagsmasken die Rede sein. Ein Mundschutz im Sinne der Definition oder eine Atemschutzmaske ist einzig und allein medizinischem Fachpersonal vorbehalten und sollte dies auch bleiben. Doch worin liegen die Unterschiede und warum sind diese so wichtig? Das hat unter anderem mit der derzeitigen Verknappung und (noch) bestehenden Versorgungsengpässen in Kliniken und anderen medizinischen Einrichtungen zu tun.

Was ist eine Atemschutzmaske?

Zunächst einmal einer der am häufigsten verwendeten und damit zum Teil zweckentfremdeten Begriffe: der Atemschutzmaske. Die klassische Atemschutzmaske wird auch Gasmaske genannt und trägt hier und da den Zusatz ABC-Schutzmaske. Zu unterscheiden sind Vollmasken, wie sie sowohl im militärischen Bereich als auch bei den Einsatzkräften der Feuerwehr getragen werden sowie Halbmasken. Diese wiederum sind auch als FFP-Masken bekannt und tragen entsprechende Kennzeichnungen und Kategorisierungen entsprechend ihrer Schutzmöglichkeiten z.B. vor Viren. Eine Atemschutzmaske hat im Alltag nichts zu suchen und muss weder im Supermarkt noch im Bus oder der Bahn getragen werden.

Hergestellt wird die Atemschutzmaske entweder aus Kunststoff oder aus Gummi bzw. Silikon. Gegenüber einem medizinischen Mundschutz stellt vor allem das Material einen gravierenden Unterschied dar, denn der Mund-Nasen-Schutz aus dem Krankenhaus besteht aus Vlies und/oder Papier. Ein interessantes Detail besteht darin, dass die erste Atemschutzmaske tatsächlich im medizinischen Bereich getragen wurde. Es waren die Pestärzte in Mittelalter und Renaissance, die sich mit Masken und Kräuterfüllung gegen den Krankheitserreger zu schützen versuchten. Später erlebte die Atemschutzmaske vor allem seit dem Ersten Weltkrieg Hochkonjunktur, weil hier mitunter Giftgas eingesetzt wurde und auch im Bergbau wurde zuvor schon mit einer Atemschutzmaske gegen Staub gearbeitet.

Welche Atemschutzmaske kaufen?

Wer eine Atemschutzmaske kaufen bzw. bestellen möchte, kann dies mittelfristig auch in unserem Shop tun. Wir richten uns mit diesem Angebot allerdings explizit an medizinisches Personal und bieten Privatpersonen gerne unsere bewährten Alltagsmasken bzw. Einkaufsmasken oder Communitymasken an. Diese können Sie aktuell nicht über Amazon beziehen, aber gerne in unserem Shop direkt kaufen. Sie bieten ausreichend Schutz entsprechend den Vorgaben der Virologen und der Politik und genügen den Anforderungen an die Maskenpflicht im öffentlichen Raum.

Eine echte Atemschutzmaske ist in den Klassen FFP1 bis FFP3 kategorisiert und kommt immer dann zum Einsatz, wenn eine erhebliche Staubentwicklung droht. Entsprechend ist die Bezugsquelle meist der Baumarkt oder ein Fachhändler für Malerbedarf oder den Bergbau. Anwendungsbereiche für eine Atemschutzmaske sind zudem Schleifarbeiten oder auch Arbeiten in Silos. Die Liste ließe sich beliebig erweitern, denn auch in der Sanierung, vor allem, wenn es um das gesundheitsschädliche Asbest geht, darf die Atemschutzmaske nicht fehlen. Zu unterscheiden ist zwischen FFP1 mit einer durchschnittlichen Gesamtleckage in Höhe von 22 Prozent, die für nicht-toxische und nicht-fibrogene Stäube eingesetzt werden kann sowie den höheren Klassen FFP2 und FFP3. Diese können auch Viren und Bakterien abhalten und gelten auch in medizinischen Kontexten als Standard.

FFP2 bedeutet, dass die Leckage im Mittelwert nicht oberhalb von acht Prozent liegen darf und die Schutzwirkung bei 95 Prozent liegen muss. Entsprechend gelten auch Masken mit dem Kürzel N95 als kompatibel. Die Rede ist in diesem Fall von den Pendants, die in den USA bzw. nach den Vorgaben des US-amerikanischen National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH) zertifiziert sind. Auch akzeptiert werden Masken mit der chinesischen KN95- Zertifizierung. FFP2-Masken bzw. vergleichbare Atemschutzmasken eignen sich auch für Stäube, Nebel und Rauch der gesundheitsschädlich ist, während FFP3 mit einem Leckage-Mittelwert von maximal zwei Prozent und damit mindestens 99 Prozent Schutzwirkung explizit auch gegen Viren und Bakterien eingesetzt werden kann. Diese Masken schützen sowohl vor giftigen Stoffen als auch vor Stoffen, die als krebserregend oder radioaktiv eingestuft werden und selbst Mikroorganismen werden ausgefiltert bzw. abgewehrt. Einsatzgebiete sind in diesem Fall Chemielabore oder – im Fall von Corona – der Umgang mit diagnostizierten, betroffenen und erkrankten Personen.

Warum keine Atemschutzmaske gegen Viren im Alltag tragen?

Ist mehr Schutz nicht auch für den Alltag besser? Zugegeben: dieser Gedanke entbehrt nicht einer gewissen Logik. Dennoch wird sowohl von Experten als auch von der Politik dringend vom Tragen einer Atemschutzmaske beim Einkaufen oder der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel abgeraten. Der Grund für den Verzicht liegt darin, dass noch nicht genügend Masken existieren und medizinisches Personal an erster Stelle stehen muss. Selbiges gilt für Altenpflegerinnen und Altenpfleger oder Personen, die im öffentlichen Dienst arbeiten und auf diese Weise dem stetigen Kontakt mit der Öffentlichkeit ausgesetzt sind. Die enorme Nachfrage würde durch das Tragen von Privatpersonen nur noch angeheizt, was nicht im Sinne der Gesellschaft ist.

Eine Atemschutzmaske hat auch den Nachteil, dass ein Tragen überaus unkomfortabel ist. Ausgeatmetes Kohlendioxid (CO2) gerät wieder in die Atemluft, was auf Dauer sehr ermüdend ist. Die Arbeitsschutzausschüsse beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) empfehlen daher eine Tragezeit von maximal zwei Stunden, wenn ein Atemventil angebracht ist, ansonsten sogar nur 75 Minuten. Auch sollte vor einem erneuten Aufsetzen der Atemschutzmaske mindestens eine Pause von einer halben Stunde eingelegt werden.

Einweg- Behelfsmasken haben sich bewährt

In Asien prägen sie spätestens seit der SARS-Epidemie das Straßenbild und auch hierzulande sind sie mittlerweile verpflichtend. Die Rede ist von Einkaufsmasken, Alltagsmasken bzw. Communitymasken. Diese Masken sind keine Atemschutzmasken, schützen jedoch andere Menschen zum Teil gegen Viren und Bakterien. In unserem Shop lassen sich Einweg- Behelfs- Mund- und Nasenmasken in einer Stückzahl von bis zu 10.000 bestellen bzw. kaufen. Wir liefern sowohl an Unternehmen als auch an Privatpersonen und zwar ein Produkt, dass den für Ende April 2020 geltenden Vorgaben des Gesetzgebers voll und ganz genügt.

Unsere Einweg- Behelfs- Mund- und Nasenmasken sind gemäß OEKO-TEX® STANDARD 100/ FSC® zertifiziert und werden komplett in Deutschland hergestellt. Die Produktion sieht vor, dass die Größe individuell an die Kopfform angepasst werden kann, deshalb sind unsere Masken auch für Kinder und Jugendliche geeignet und bieten ausreichend Schutz. Des Weiteren hat die Papiertechnische Stiftung das Rückhaltevermögen für Partikel und Flüssigkeitströpfchen in Augenschein genommen und für gut befunden. Damit nicht genug, denn unsere Einweg- Behelfs- Mund- und Nasenmasken sind auch in dermatologischer Hinsicht einwandfrei und wurden von dermatest mit „sehr gut“ getestet. Zu haben sind Ausführungen in verschiedenen Farben und auf Wunsch und in enger Absprache auch Mengen oberhalb von 10.000 Einheiten.

Verfügbare Masken in unserem Online Shop

Einweg Behelfs- Mund- und Nasenmaske M1
Einweg Behelfs- Mund- und Nasenmaske M2
Einweg Behelfs- Mund- und Nasenmaske M3

*für Endverbraucher

Wer ein größeres Kontingent benötigt, kann uns gerne ansprechen.
Wir finden ganz sicher eine Lösung.

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